Kutschen


Sämtliche gängigen Fahrzeugtypen aus unserer über 100 Fahrzeuge zählenden Flotte stehen auf Wunsch für Sie zur Auswahl bereit:

Luxus-Fahrzeuge vom Kutscher gefahren
Berline
Achse 402 1
Baujahr: 1894
Hersteller: Waranted Faggoted


Berline Schlitten


Coupè
Baujahr: 1908
Hersteller: Königlicher Hofwagenbauer J.W. Utermöhle, Hildesheim
2-sitzig + zwei Notsitze
Geschlossenes Fahrzeug. Dach nicht zu öffnen. Das Fahrzeug, Lackierung sowie Polsterung, befindet sich noch im Originalzustand. Die Lackierung ist retuschiert. Höchstellegant ist der verdeckte Einbau der Bremse.
Diese leichten eleganten ein- und zweispännig zu fahrenden Coupès waren das klassische Fahrzeug für den Abend zum Besuch gesellschaftlicher Ereignisse wie Theater, Bälle usw. für die frühen noch kühlen Morgenstunden, bei schlechter Witterung und für die kalte Jahreszeit. Als Duelle noch zum gesellschaftlichen Leben des Adels, des vornehmen Bürgertums und der Studentenschaft gehörten, war es auch das Fahrzeug, um sich zum Duellplatz fahren zu lassen.


Landauer
Binder
Paris
BD Haussmann


Landauer
Glas- bzw. Fünf-Scheiben-Landauer
4-sitzig


Landauer
Großer Reiselandauer


Landauer
Schiffslandauer
4-sitzig
Wagenfabrik Pauchner Bössheinz Bamberg
Ganzjähriger Reisewagen. Dach zu öffnen und zu schließen.


Landaulet
Baujahr: 1903
Hersteller: Königlicher Hofwagenbauer Johann Michael Mayer, München
Total Restauration

Landaulet ist die verkleinerte Form des Landauers.


Mylord
8-fach-gefedert
Hersteller: Königlicher Hofwagenbauer Gläser Dresden
Achse 128689 Carl Theodor Wecker Offenbach am Main
Dach zu öffnen und zu schließen.
Hochelegantes Hochzeitsfahrzeug.
Die beliebteste Hochzeitkutsche.
Zweisitzig mit Dienerstand.


Mylord


Mylord
A. Aumüller München 530


Mylord
J. Fiedler, Nachode


Vis-a-Vis
4-sitzig mit Ganzverdeck
Baujahr: ca. 1895 Originalzustand
Hersteller: Königlicher Hofwagenbauer J.M. Mayer, München
Das Vis-a-vis ist ein dem Landauer verwandtes Fahrzeug vom Kutscher zu fahren.

Der königliche Hofwagenbauer J.M. Mayer, München war die wohl renomierteste Kutschenbaufirma Bayerns. Unter anderem wurden von ihm 50 Fahrzeuge für den Bayerischen Königshof angefertigt, sowie unzählige Fahrzeuge für Thurn und Taxis.


Gesellschaftswagen
Reisewagen

Hotel- oder Cabriolet-Landauer


Kavaliersbreak oder Char a Banc
Baujahr: ca 1890
Hersteller: Passaglia-Firenze (Florenz Italien)
Großer herrschaftlicher Jagd- und Gesellschaftswagen. Reines Vierspännerfahrzeug. Meistens vom Besitzer selbst gefahren.


Omnibus
12-sitzig (6 innen, 4 auf dem Dach)
Baujahr: ca. 1875
Hersteller: Hureau
Romorantin
Frankreich
Vorgänger d.h. Fa. Citroen

Das aus dem Lateinischen kommende "Omnibus" heißt "für alle". Ursprünglich wurden die Omnibusse für alle im öffentlichen Straßenverkehr größerer Städte eingesetzt. 1905 waren bpsw. in London 3484 lizenzierte Pferdeomnibusse registriert.

Private Omnibusse wurden in unzähligen Ausführungen gebaut, vom kleinen Einspänner mit vier Plätzen bis zum großen hier gezeigten Vierspänner, welcher, mit dem "Imperial" der Sitzbank auf der vorderen Dachkante, 12 Personen Platz bietet.

Solche Fahrzeuge wurden gerne für längere Reisen und Ausflüge benutzt. Abholung der Gäste vom Zug, sonntägliche Fahrten zur Kirche und zum Besuch der Pferderennen, da das Dach als Tribüne diente. Der hintere Teil des Daches bietet reichtlich Platz für Gepäck.


Wagonette
Große Wagonette für 13 Personen
Ehemaliger Mannschaftswagen der freiwilligen Feuerwehr mit Komandantensitz


Wagonette
Hergestellt in Pfaffenhausen
Schmiedearbeiten vom Schmied aus Derndorf


Wagonette
9-sitzig
Hersteller: H.F. Petersen Klobenhaun


Wagonette
Hersteller: Aumüller München


Stellwagen und Berliner Kremser
Stellwagen 11-sitzig
Achsen Schwan Offenbach am Main Berliner Kremser 17-sitzig


Ländliche Fahrzeuge
Doktorwagen
Baujahr: ca. 1845 Originalzustand


Bauernchaise
Baujahr: 1906 Originalzustand
Hersteller: Wolfgang Jäckle Wagenbau Asch
Sattler- und Lackierarbeiten: Hans Geiger Oberostendorf


Herrschaftliches Spazierfahrzeug
Ausfahrwägele
Lederkotflügel
Lederspritzbrett


Gaywagen
Hersteller: Johann Bosch Wagenbau Mindelheim
Ausgeliefert am 16. Oktober 1906 als 22. Fahrzeug.


Landschützer
Hersteller: Aumüller München


Parkwagen
Baujahr: ca. 1903
Hersteller: Alex Welte Ulm/Donau

Der Parkwagen ist ausschließlich der Dame des Hauses gewidmet.


Spider Phaeton
Engl.: Spinne
Unter der Bezeichnung Spider wird in allen europäischen Ländern das gleiche Fahrzeug verstanden. Dies ist ein äusserst leicht gebauter Phaeton, den es mit oder ohne Verdeck gibt. Er wird vornehmlich einspännig gefahren. Der Wagentyp kam ungefähr 1860 von Amerika nach Europa.


Klapp-Phaeton
Gebrüder Pfeiffer, Meerane


Sandschneider
Hersteller: Gebr. Offenbacher
Carosseriefabrik Biberach
Die deutschen Wagenbauer verwendeten den Begriff Sandläufer und Sandschneider für speziell leichte Wagentypen mit dem typischen Holzkasten der ungarischen Landwagen.


Sandschneider
Aumüller München 461


8fach gefederte Viktoriakutsche mit abnehmbarem Kutschbock
Hersteller: Königlicher Hofwagenbauer J.M. Mayer München

Fahrzeug stammt aus dem Münchner Königshaus; wurde 1920 ausgemustert.


Victoria ohne Dach
Nach der englischen Königin Victoria (1819-1901) benannt.
Die Victoria-Kutsche hat über der Hinterachse eine bequeme zweiplätzige Sitzbank. Gelegentlich wie hier ist gegenüber der Bank ein kleiner Klappsitz angebracht. Über der Vorderachse unter dem auf Eisenstreben erhöht montierten, aber abnehmbaren Fahrerbock befindet sich ein geschwungenes Spritzbrett, das seitlich über die Räder hinausreicht, um einen möglichst großen Kleiderschutz zu gewährleisten.

Die Victoria kann vom Kutscher oder nachdem der Fahrerbock entfernt ist als Selbstfahrer gefahren werden. Bei schönem Wetter wurden sie speziell von Damen bevorzugt, denn in diesem Wagen ließ sich auch die Gaderobe bestens zur Geltung bringen.


Victoria mit Dach


Dogcart
Zu den bekanntesten zweirädrigen Fahrzeugen überhaupt gehört der Dog Cart (Hundekarre). Die ursprüngliche Verwendung des aus England stammenden Fahrzeuges, war der Transport der Jagdhunde zum Meet (Treffpunkt) einer berittenen Jagd.

Durch die verschiebbaren Sitze zum Ausbalancieren des Wagens und die Vollgummireifen waren sie bei Händlern, Ärzten und Tierärzten sehr beliebt.


Vierrad-Dogcart
Tugwell Coach Builders Cirencester


Zweirad Dogcart
Hofwagen Fabrik 3629
E. Zimmermann
Berlin-Potsdam


Gig
Im Gegensatz zur Dog Cart, die immer viersitzigen Wagenkästen aufweisen, sind die Gigs durchwegs zweisitzig gebaut.

In England waren sie deshalb so beliebt, weil für sie nur eine geringe Steuer zu bezahlen war.


Amerikanischer Trabergig
Baujahr 1924


Pferdegig
Niederbayern, Rottal mit Bandbremse


Hooded Buggy oder Tylberri
Erbauer: Soennen, Roulers, Frankreich
Klassisches Zweirad-Fahrzeug mit unwahrscheinlich guten Fahreigenschaften.


Jagdwagen und Sportfahrzeuge
Break
Die Bezeichnung Break galt den verschiedensten Wagentypen. Heute ist Break international eine Gattungsbezeichnung für schwere Wagen, die vornehmlich auf dem Land und immer zwei- oder mehrspännig gefahren werden.


Viersitziger Jagdwagen
Hersteller: Königlicher Hofwagenbauer Uttermühle/Köln


Achenbach-Jagdwagen
Baujahr: ca. 1900
Hersteller: E. Wezl, Aligse b/Lehrte
Der Jagdwagen ist ein Sammelbegriff für Wagen mit denen man zur Jagd fuhr. Sie haben meist eine Naturlackierung. Ein typisches Merkmal für Jagdwagen ist die tiefgesetzte Fahrerbank, die sich meistens auf gleicher Höhe wie die Passagiersitze befindet.

Echte Jagdwagen weisen am Hinterteil des Kastens eine sogenannte abklappbare Wildbrücke auf. Ein Jagdwagen wird Achenbach-Jagdwagen genannt, wenn sich über dem Einstieg halbhohe Türen befinden.

Benno Achenbach(1861-1935), der Schöpfer der modernen einheitlichen Fahrtheorie, soll einmal seinen Dackel unterwegs verloren haben. Daraufhin ließ er sich von dem bedeutenden Wagenbauer Zimmermann aus Berlin Türen in seinen Jagdwagen einbauen.


Jagdwagen
8-sitzig
Hersteller: Ludwig Hof
Straubing


Jagdwagen
Korbgeflecht


Jagdwagen
Abnehmbares Faltdach


Jagdkalesche
des Prinzregenten Luitpold


Parkwagen
Hersteller: Mayer München
vermutlich stammend von Wilhelmina Anhäuser Bush
Budweiser Brauerei Bernried
Als Parkwagen wurden verschiedene Typen bezeichnet, die sich zu Ausflügen oder Ausfahrten in Parkanlagen wie dem Bois de Boulogne, Hyde Park, Prater, Central Park usw. eigneten.


Stanhope Phaeton


Governesscar
Engl.: Hauslehrerin
Ein Zweirad mit abgerundetem, tief gesetzten Kasten ohne Verdeck. Dieses Fahrzeug eignete sich speziell für die Fahrten mit Kindern, da sie stets im Blickfeld und in Griffnähe der Fahrerin sassen. Der Einstieg durch die Hintertüre verhinderte zudem, dass die Kinder dem Pferd zu nahe kamen.


Hansom-Cap
Hersteller: DP Nichols & Co. New York Chicago & Boston ca. 1875
Diesen Personenbeförderungswagen kann man als Vorläufer des Taxi bezeichnen. Es ist ein sehr seltenes Exemplar, vielleicht eines der wenigen erhaltenen Stücke überhaupt. Als einachsiger, einspänner Mietwagen erfunden von Architekt Joseph Hansom, London wurde das Fahrzeug 1836 in dieser Form von John Chapman patentiert. Vom Kutschersitz hinter dem Wagenkasten wurde das Pferde über das Dach mittels der Leinen geführt.

Nach dem Bezahlen des Fahrpreises, durch eine Klappe im Fahrzeugdach, konnte der Kutscher dem Fahrgast mittels eines Hebelmechanismus die Türen zum Ausstieg öffnen. Bei Absteigen des Taxifahrers war das Gleichgewicht des Caps gestört und das Pferd sehr stark belastet. Deshalb ließ vor dem Absteigen der Kutscher mit einem Riemen eine eiserne Fußstütze herab, damit sich das Pferd entlasten konnte.


Getränkewagen
Kassel
bis 1930 in Betrieb


Feuerwagen
Baujahr ca. 1885
Hersteller: G.A. Hermann, Schweinfurt
Seriennummer: 475
gelaufen in der Verbandsgemeinde Trossenfurt, Terzendorf in Oberfranken


Schaeferkarren
mit heruntergelassenem Hundeschutz für die Nacht


Marktwagen


Schweizer Armeewagen
Baujahr 1914


Leichenwagen
Baujahr: 1886
Hersteller: Meyrsche Wagenbaufabrik J. Schilling, München

Schnell schnell weiter achtlos Schreiter
könntest heut noch was versäumen
fang hier bloß nicht an zu träumen
schnell schnell weiter und vergiß
wie schnell du doch am Ende bist.
Martin Weber
Ein total baugleicher Leichenwagen steht im Marshall Museum München, Nymphenburg. Vom Stadtmagistrat München erworben zur Beisetzung des Prinzregenten Luitpold (gestorben 12.12.1912) und König Ludwig III von Bayern (gestorben 18.10.1921).

Sie sehen hier den letzten von Pferden gezogenen 1. Klasse Leichenwagen der Stadt München. In München verwendet bis 1926. Anschließend von der Gemeinde Willofs verwendet bis 1960. Kauf über das bischöfliche Ordinariat Augsburg. Nach rechts und links ausziehbare Treppen, um auf dem Dach den jeweiligen Blumenschmuck anbringen zu können. Im 19. Jahrhundert und auch noch danach wurden die Särge üblicherweise offen sichtbar transportiert. Mit der zunehmenden "Verdrängung des Todes" verband sich ein neuer Leichenwagenstil. Schon zur Zeit der Pferdefuhrwerke fing man an, Bestattungsfahrzeuge in völlig geschlossener Form zu verwenden. Diese Bauweise hat sich bis heute noch wesentlich verstärkt. Die meisten heutigen Bestattungswagen sind als solche schon fast nicht mehr erkennbar.


Leichenwagen
Voll funktionfähig. Sargschlitten ausziehbar auf Stützen stehend.


Kinderschlitten, Kinderkutschen und Ziegenkarren


Pferdegeschirr aus dem königlichen Marstall


Geschirrkammer
Herstellungsdatum 1904, Regensburg

Bestehend aus 16 Geschirrhalter-Tafeln und einem Schrank.



Historische Kleidung